Solaranlage Namutumba Community Hospital Uganda

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Das Spital befindet sich in einem Gebiet mit 200’000 Einwohnern, welches lange Zeit über keine medizinische Einrichtung verfügte. 2006 kam der Arzt Job Zilaba mit seinem Team auf die Idee, ein Krankenhaus zu gründen, welches nach 15 Jahren Bauzeit 2021 eröffnet wurde.

Geführt wird das Spital von einer gemeinnützigen Organisation und der Gewinn wird in das Spital und die Gemeinde reinvestiert.

Ein grosses Problem stellt eine zuverlässige und erschwingliche Stromversorgung dar. Das Spital wird mit einer 33-kV Leitung gespiesen, die aber sehr unzuverlässig ist. Als Reserve dient eine Diesel-Notstromgruppe. In der Zwischenzeit traten an drei bis fünf Tagen Stromausfälle auf und gefährdeten eine permanente Sicherstellung der Gesundheitsversorgung und in extremen Fällen die Gesundheit der Patienten.

Der Verein Namutumba Community Healt Schweiz hat sich deshalb dazu entschlossen, im Spital eine Solaranlage zu errichten, damit in Zukunft der Strom selber produziert werden kann und das Spital netzunabhängig wird. Zusätzlich lässt sich mit dieser Anlage aber auch viel Geld einsparen, das dem Spital und dem Gemeinwesen zugutekommt.

Die Stiftung Albert-Schweitzer-Werk hat beschlossen das Projekt mit 50’000.– Franken zu unterstützen. Es ist sinnvoll, die Sonne als Ressource zu nützen und dem Spital zu erlauben, unabhängig zu sein. Es ist auch ganz in unserem Sinne, nachhaltige Projekte zu unterstützen, die einer armen Bevölkerung zugutekommen.
Am 3. Januar 2025 wurde die neue Solaranlage nach ein paar Problemen, die aber alle rasch gelöst werden konnten, in Betrieb genommen und dem Spital übergeben.

Inzwischen hat der Verein das Projekt abgeschlossen und uns den Schlussbericht mit der Abrechnung zugestellt. Bereits jetzt zeigt sich, dass das Spital mit dieser Anlage unabhängiger ist und massiv

Kosten eingespart werden können.